Berufsbekleidungshersteller gibt neue Markenoffensive bekannt

Die Fristads Kansas Group wird ihre Berufsbekleidung in Deutschland ab 2018 schwerpunktmäßig unter dem Label „Kansas“ vermarkten. Das gab der europäische Marktführer für Premium Workwear im Oktober auf der Fachmesse A+A in Düsseldorf bekannt. Im Rahmen dieser Markenoffensive löst der Konzern die Brand „Kansas“ in großen Teilen vom bisherigen Markennamen „Fristads Kansas“. Ziel ist es, eine intensivere Markenbindung, erhöhte Wiedererkennung und stärkere Emotionalisierung zu erreichen.

Im Rahmen einer europäischen Neuausrichtung der Markenstrategie bei Berufskleidung stellt die Fristads Kansas Group in Deutschland die Marke Kansas in den Vordergrund

Dabei gehen die unterschiedlichen europäischen Länder individuelle Wege: Während Deutschland und Dänemark zu „Kansas“ übergehen, setzen Schweden, Österreich, Finnland, Polen, die Benelux Länder und die Schweiz auf „Fristads“. Die Standalone-Brands lösen nach und nach  die Dualstrategie der letzten sechs Jahre ab. Der Name des Unternehmens bleibt davon unberührt.

Umfangreiche Maßnahmen in Kommunikation und Produktentwicklung
Christian Peipers, Managing Director Central Europe, erklärt: „Vertrauen hat in einer Branche, in der es um Arbeitssicherheit geht, einen so hohen Stellenwert wie in kaum einem anderen Bereich. Umfragen unter unseren Kunden zeigen, dass der Name Kansas in Deutschland dieses hohe Vertrauen genießt. Unsere Markenoffensive umfasst darüber hinaus umfangreiche Maßnahmen in Kommunikation und Produktentwicklung. Die geplanten Kansas-Kampagnen sowie die gleichnamigen Kollektionen werden noch gezielter und emotionaler auf unsere Kernwerte einzahlen.“
Der Konzern mit skandinavischen Wurzeln besinnt sich mit der neuen Markenausrichtung auf bewährte Traditionen: Bevor Fristads Kansas als Markenname entstand, existierten sowohl die Unternehmen als auch Marken „Fristads“ und „Kansas“ getrennt voneinander: 1925 eröffnete John  Magnuson im schwedischen Dorf Fristad eine Fertigungsstätte für Arbeitskleidung und hatte damit eine Marktlücke entdeckt, die das Geschäft schnell florieren ließ. Das dänische Equivalent unter dem Namen Kansas gründete Poul Larsen 1952. Larsen hatte die Zeichen der Zeit erkannt und entwarf Arbeitskleidung, die erstmals Designaspekte berücksichtigte, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Beide Unternehmen bündelten 1995  Ihre Kräfte und stehen seitdem für maximale Sicherheit und Flexibilität bei bestmöglichem Tragekomfort. Durch Kleidungskonzepte, die von hoher Qualität, besonderem Komfort, durchdachtem Design und innovativer Entwicklung geprägt sind, unterstützt der Workwear-Spezialist Arbeiter und Arbeiterinnen aus allen Sparten dabei, Höchstleistungen zu erbringen.
Anders Davidsson, CEO der Fristads Kansas Group, erläutert: „Im Rahmen unserer internationalen Wachstumsstrategie haben wir für jedes europäische Land untersucht, welche Brand jeweils eine optimale Awareness gewährleistet. In Schweden haben wir bereits mit der Fristads-Offensive begonnen und die guten Marktforschungsergebnisse dort bestärken uns in dieser Entscheidung“.

Weitere Informationen: www.fristadskansas.com

17.01.2018