Neuentwicklungen im Bereich Mittelüberfahrten

Notöffnung ermöglicht schnellen Zugang zur Unfallstelle

Aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens haben sich die Anforderungen an Schutzeinrichtungen auf Straßen deutlich verändert. Nach heutigem Stand sind Stahl-Rückhaltesysteme, die bei einem Anprall flexibel, aber durchbruchsicher sind, die optimale Lösung, um einen Teil der Aufprallenergie durch Verformung aufzunehmen.

Das Unternehmen SGGT, Tochterunternehmen der Heintzmann Gruppe, hat flexible Lösungen für den Mittelstreifen im Programm, die dem durch Baustellen bedingten Wechsel von Fahrspuren dienen und es Rettungsdiensten ermöglichen, in Notfällen schnell und effizient handeln zu können.

Die klassischen rückbaubaren Systeme mit gerammten Pfosten (z.B. auch in Rohrhülsen), deren Öffnung mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden ist, werden vermehrt durch neue mobile Systeme ersetzt, die in der Regel die Aufhaltestufe H2 erfüllen. Sie ermöglichen eine flexible Verkehrsführung besonders vor und hinter Tunneln und Brücken, oder auch als regelmäßig wiederkehrende Öffnungspunkte im Mittelstreifen.

Studien zur Verkehrssicherheit besagen, dass die Unfallrate in Tunneln zwar geringer ist als auf Autobahnen und Schnellstraßen, die Schwere der Unfälle mit Personenschäden ist jedoch höher. Daher ist es gerade dort besonders wichtig, schnellen Zugang zur Unfallstelle zu ermöglichen. Eine integrierte 4 bzw. 8 m breite Notöffnung ermöglicht den Rettungsfahrzeugen einen schnellen Wechsel der Fahrbahnen; die Notöffnung lässt sich in 2 Minuten ohne Spezialwerkzeug öffnen. Im Rettungsfall wird das Notöffnungselement einseitig gelöst und am Gelenk aufgeschwenkt. Wenn aus Platzgründen ein Verschwenken nicht möglich ist, können automatisierte vertikale Schrankensysteme zum Einsatz kommen.

Mehr Informationen: www.sggt.de

1.03.2012