Radfahrstreifen

Schutzbord zur Trennung des Schutzstreifens von der Fahrbahn

Die Glaselemente des Reflektors erzielen durch die exakt berechnete Form und die hochreflektierende Silberspiegelschicht optimale Reflexionsleistungen

In § 1 StVO heißt es: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Das ist in der Realität leider nicht immer gewährleistet. So finden bspw. markierte Radschutzstreifen nicht bei allen Verkehrsteilnehmern Beachtung. Sie werden gerne vom MIV zum Halten, Be- und Entladen, auch zum Parken genutzt – wenn auch unberechtigt und rechtswidrig. Um die Schutzstreifen nachhaltig und effektiv von der Fahrbahn zu trennen und damit dem Radfahrer ein sicheres Gefühl zu geben, hat die Lüft GmbH gemeinsam mit den Verkehrsexperten des Tiefbauamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden ein neues Produkt entwickelt. Der Bike Lane Protector Wiesbadener Schutzbord ist zu 100 % aus massivem Recyclingkunststoff. Über das bewährte Flammspritzverfahren kann der Schutzbord farbig  beschichtet und reflektierend abgeperlt werden. Eine umfangreiche Farbpalette steht zur Verfügung. Als besonderen Sicherheitsaspekt in puncto Sichtbarkeit kann bei Bedarf ein Glaskugelreflektor mittig im Bord eingebracht werden.

Borde mit zwei Bodenverankerungen fest mit dem Untergrund verschraubt
Der Protector hat eine pedalfreundliche Höhe von 150 mm. Mit einer Breite von 110 mm kann er direkt auf die Markierung gesetzt werden. Über einen integrierten Adapter können die Elemente individuell zusätzlich mit richtungsweisenden flexiblen Warnbaken wahlweise mit flexiblen Leitpfosten direkt ausgestattet wie auch sinnvoll kombiniert werden. Halt bekommen die Schutzborde durch einen speziell entwickelten Verbinder aus V2A, über den sie kraftschlüssig miteinander verbunden werden. Zusätzlich werden die Borde mit zwei Bodenverankerungen fest mit dem Untergrund verschraubt, die gleichzeitig auch den Verbinder fixieren. Über die spezielle Bauart kann dem Straßenverlauf folgend gerade, bei Bedarf aber auch in leichten Bögen verbaut werden. Im Übrigen ist die Montage denkbar einfach und ohne Straßenaufbruch oder sonstige bauliche Vorleistungen möglich. Das Pilotprojekt Wiesbaden hat sich in drei Monaten Standzeit bewährt, die Wiesbadener Schutzborde haben die  Belastungsprobe nahezu unbeschädigt bestanden. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt wurden zusammengetragen, daraus ist bereits ein weiteres Produkt aus der Serie Recycling-Systeme entwickelt worden.

Weitere Informationen: www.lueft.de

20.05.2019