Verkehrsinfrastruktur

Die Straße der Zukunft ist vernetzt

Roadside Units von SWARCO befinden sich derzeit im Test auf Autobahnen im

Die Zusammenarbeit in Forschungs-und Innovationsprojekten ist heute das A und O, um die entscheidenden Entwicklungsfortschritte bei der Kommunikation zwischen Infrastruktur und Fahrzeugen sowie von Fahrzeugen untereinander zu erzielen. In von der EU oder national geförderte Projekte wie z. B. ConVeX (Connected Vehicle (V2X) of Tomorrow), CONCORDA (Connected Corridor forDriving Automation), SHOW (SHared automation Operating models for Worldwide adoption) oder ICT4CART (Information and Communication Technology Infrastructure for Connected and Automated Road Transport) ist das Unternehmen SWARCO gemeinsam mit Projektpartnern aus öffentlichen Behörden, Telekommunikations-, IT- und Automobilindustrie sowie dem Forschungs- und Bildungssektor involviert.
In diesen Projekten geht es u. a. darum, die technischen Voraussetzungen, Standardisierungen und Testumgebungen zu schaffen, damit Infrastruktur und Fahrzeuge sicher Informationen in Echtzeit austauschen können. Entlang der Verkehrswege installierte Kommunikationsinfrastruktur (Roadside Units) erfassen Daten und übermitteln diese über drahtlose Nahbereichskommunikation (ETSI ITS-G5 oder C-V2X) direkt an die On-Board-Unit im Fahrzeug. Positionsdaten, Geschwindigkeit und Richtung von Autos werden dabei in Korrelation gesetzt mit Warnungen vor Stau oder nahenden Baustellen sowie der spezifischen Topologie einer Kreuzung mit Hinweisen zur Rotwartezeit, Geschwindigkeitsempfehlungen für eine Grüne Welle oder dem Vorrang von Feuerwehr oder Rettungsdienst im Einsatzfall.
Die Niederlande verfügen bereits über eine gute Basisinfrastruktur und zahlreiche Testerfahrungen für die kooperativen Systeme. Für Rijkswaterstaat, dem Ministerium für Verkehr und Wasserwirtschaft, steht dabei nicht die Ermittlung der besten Technologie im Vordergrund, sondern der Nutzen für die Verkehrsteilnehmer und deren Fahraufgaben. Als Spezialist für Verkehrsinfrastruktur unterstützt SWARCO die Evolution in Richtung Automation und liefert die technologischen Mittel sowohl für die Zentrale als auch die Peripherie. Dazu gehören auch die Einbindung bestehender Systeme und die Integration in das übergeordnete Ökosystem des Mobilitätsmanagements mit Verkehrsträgern wie Autos, Bussen oder Fahrrädern und letztlich allen Reisenden. Oberstes Ziel bleibt die Vermeidung von Unfällen und somit die Steigerung der Verkehrssicherheit durch intelligente Verkehrssysteme auf dem Weg zum automatisierten Fahren.

Weitere Informationen: www.swarco.com

20.08.2020