Verkehrswende

Mobilitätskonzepte als Instrument für eine nachhaltige Zukunft

Durch das ganzheitliche Mobilitätskonzept soll eine Stärkung des Umweltverbundes gewährleistetet werden

Nach der geplanten Schließung des Flughafens Berlin-Tegel soll auf einem Teil des Geländes das Schumacher Quartier mit ca. 6.000 Wohnungen entstehen. Um dem Quartier einen autoarmen Charakter zu geben, soll der Anteil des motorisierten Individualverkehrs am Bewohnerverkehr auf maximal 20 % begrenzt werden.
Die HOFFMANN-LEICHTER Ingenieurgesellschaft mbH hat hierfür ein ganzheitliches Mobilitätskonzept erarbeitet, das eine Stärkung des Umweltverbundes  gewährleisteten soll – u. a. durch eine optimierte Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs, die Integration einer Radschnellverbindung, zahlreiche Radabstellanlagen und eine auf die Belange des Fuß- und Radverkehrs optimierte Erschließung im Quartiersinneren. Des Weiteren wird eine Vielzahl von Mobilitätsangeboten – Stationen für Bike- und  Carsharing, der Verleih von Lastenrädern, E-Infrastruktur, Paketstationen sowie Quartiersgaragen mit Pkw-Stellplätzen – in „Mobility Hubs“ am Quartiersrand gebündelt bereitgestellt.

Mobilitätskonzepte auch in bestehende Quartiere integrieren
Mobilitätskonzepte stellen geeignete Instrumente dar, um die Verkehrswende auf konzeptioneller Ebene nicht nur in geplanten, sondern auch in bestehenden Quartieren unter Berücksichtigung der Belange aller Akteure zu ermöglichen. In der Altstadt von Cottbus erarbeitet die Ingenieurgesellschaft derzeit bspw. unter Beteiligung von Bürgern und Gewerbetreibenden ein Mobilitätskonzept, das durch eine Neuaufteilung des Verkehrsraums und eine schrittweise Stärkung des Umweltverbunds zukünftig  eine höhere Aufenthalts- und Lebensqualität im Stadtzentrum sicherstellen soll.

Weitere Informationen: www.hoffmann-leichter.de

29.04.2020