Hinweise für Autorinnen und Autoren

1 Redaktionskonzept


1.1 Allgemeines


Die Fachzeitschrift "Straßenverkehrstechnik" ist Organ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure und der Österreichischen Forschungsgesellschaft Straße ▪ Schiene ▪ Verkehr.

Die Fachzeitschrift gliedert sich in einen Aufsatzteil (Fachbeiträge) sowie in die Rubriken "Fachinformationen" und "Markt und Praxis". Die Fachbeiträge umfassen Publikationen aus den Gebieten der Verkehrsplanung, des Verkehrsmanagements, der Verkehrssicherheit, der Verkehrstechnik und weiteren Gebieten.

Im Aufsatzteil werden qualitativ hochstehende Fachbeiträge angenommen, die nicht bereits anderweitig in gleicher oder weitgehend ähnlicher Form veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen worden sind.


1.2 Begutachtungsprozess für Fachbeiträge der Rubrik "Peer-Reviewed Article"


Die Fachzeitschrift "Straßenverkehrstechnik" bietet die Möglichkeit, Fachbeiträge einem Reviewing-Prozess zu unterwerfen. Der Begutachtungsprozess erfolgt nach einem vorgegebenen Schema. Die Begutachtung erfolgt durch jeweils zwei Gutachter, die gegenüber den Autoren sowie untereinander anonym bleiben. Die Gutachter sind angehalten, das Urteil zu begründen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Sie geben eine der folgenden Empfehlungen ab:

Der eingereichte Artikel

  • ist in der vorliegenden Form für die Veröffentlichung geeignet,
  • benötigt eine geringfügige Überarbeitung vor der Veröffentlichung,
  • benötigt eine substanzielle Überarbeitung und ist vor einer Veröffentlichung nochmals zu 
begutachten,
  • ist für eine Veröffentlichung abzulehnen.

Bei stark differenzierenden Ergebnissen der Begutachtung kann ein dritter Gutachter hinzugezogen werden. Die Schriftleitung folgt im Regelfall der Empfehlung der Gutachter. 


Das Ergebnis wird den Autoren in anonymer Form zugesandt.

Dem Kreis der Gutachter gehören im Wesentlichen die Hochschulprofessoren der einschlägigen Lehrstühle und Institute sowie Experten aus Ingenieurbüros und Firmen an. Er wird zwischen der Redaktion und dem Wissenschaftlichen Beirat der Straßenverkehrstechnik abgestimmt.

Der gesamte Begutachtungsprozess vom Einsendedatum des Manuskripts vom Autor an die Redaktion bis zur Mitteilung des Ergebnisses an den Autor soll weniger als 8 Wochen dauern. Fachbeiträge, die erfolgreich begutachtet worden sind, werden in der Rubrik "Fachbeiträge / Peer- Reviewed Articles" veröffentlicht, während alle anderen Fachbeiträge in der Rubrik "Fachbeiträge / Professional Articles" publiziert werden.


2 Manuskripte


2.1 Qualitätsanforderungen an Fachbeiträge


Fachbeiträge müssen folgenden Anforderungen genügen:

  • Sie müssen für die Zielgruppe der Straßenverkehrstechnik (einschlägige Wissenschaftler, 
Experten, Praktiker) von Interesse sein und in den Fachbereich der Straßenverkehrstechnik 
passen.
  • Sie müssen innovative oder neue Theorien, Methoden, Interpretationen, Erkenntnisse, 
Ergebnisse, Daten, Analysen, Lösungen oder Blickwinkel behandeln.
  • Sie müssen einen Beitrag für den Fortschritt in der Forschung oder Praxis liefern.
  • Sie müssen das behandelte Thema objektiv durchleuchten und alle relevanten Aspekte auf 
hohem Niveau behandeln.
  • Die verwendeten Methoden müssen klar und nachvollziehbar beschrieben werden und für die 
behandelte Aufgabenstellung geeignet sein.
  • Die Schlussfolgerungen und Erkenntnisse bzw. Ergebnisse müssen angemessen begründet 
und schlüssig sein und sollen handlungsorientiert abgefasst werden.
  • Sie müssen frei von fragwürdigen Behauptungen, spezieller Interessenvertretung oder 
politischer Stellungnahme sein.
  • Der Text muss verständlich und in gutem Deutsch (Stil und Sprache) abgefasst sowie klar und verständlich strukturiert sein.
  • Das Abstract soll die wesentlichen Inhalte und Aussagen des Textes beinhalten.
  • Tabellen und Darstellungen sind wissenschaftlich korrekt zu gestalten. Sie sollen die Aussagen 
des Textes unterstützen und können auch eigene Inhalte über den Text hinausgehend 
darstellen.
  • Dem Inhalt des Beitrags entsprechend sollen 4 bis 5 "keywords" benannt werden.
  • Die Literaturhinweise sind dem Thema angemessen auszuführen, sollen aktuell sein und auch 
den internationalen Fachbereich abdecken.


Die Redaktion behält sich vor, der besseren Verständlichkeit oder dem einheitlichen Duktus der Zeitschrift dienende Änderungen des Manuskripts ohne Rücksprache mit dem Autor vorzunehmen. Sie behält sich ferner vor, in Absprache mit dem Autor Kürzungen oder Überarbeitungen des Textes vorzunehmen oder dem Autor Änderungen seines Manuskripts vorzuschlagen. Korrekturen der Druckfahnen werden durch die Redaktion durchgeführt.


2.2 Manuskriptumfang, Manuskriptform, Versand


Fachbeiträge sollen, falls mit der Redaktion nicht anders vereinbart, in Text, Tabellen und Literaturangaben insgesamt zwischen 20.000 und 30.000 Zeichen einschließlich Leerzeichen umfassen und zweckmäßigerweise durch ca. 5 bis 10 Abbildungen ergänzt werden.
Für die Schreibweise gilt die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung vom 1. August 2006. In Zweifelsfällen sollen die Dudenempfehlungen verwendet werden.

Folgende Unterlagen werden benötigt:

  1. Das Manuskript als Word-Dokument incl. der Tabellen und Abbildungen (jeweils mit entsprechender Tabellenüberschrift bzw. Abbildungsunterschrift)
  2. Abstracts (deutsch und englisch), je ca. 12–15 Zeilen
  3. Titel des Fachbeitrags (deutsch und englisch)
  4. Anschrift der Autorin oder des Autors (incl. Titel, Vornamen Unternehmen/Institution und E-Mail-Anschrift), bei mehreren Autoren in der Reihenfolge der Nennung
  5. Tabellen und Abbildungen in hoher, druckfähiger Auflösung als Grafik-Datei (z. B. jpg, xls, ppt o.ä.)
  6. Für die Honorarabrechnung die Bankverbindungen aller am Beitrag beteiligten Autoren mit 
Hinweis auf eine etwaige Mehrwertsteuerpflichtigkeit.

Die Unterlagen werden per E-Mail an fassbender(at)strassenverkehrstechnik-online.de gesendet. Sollte die Datenmenge 10 MB überschreiten, müssen die Unterlagen auf einem Datenträger an das Redaktionsbüro per Briefpost gesendet werden.


2.3 Gestaltung


Allgemeines

Längere Texte sollen mit Zwischentitel in Abschnitte (1 ff.) und Unterabschnitte (1.1 ff.) gemäß DIN 1421 gegliedert werden, um den Leser zu führen. Eine weitere ziffernmäßige Untergliederung sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Umfangreichere Aufzählungen können mit Hilfe von Spiegelstrichen strukturiert werden.

Begriffe oder Passagen, die im laufenden Text hervorgehoben werden sollen, müssen im Manuskript markiert werden. Bei Namensnennungen von Personen soll nur der Nachname (Familienname) markiert werden.

Falls auf Fußnoten nicht verzichtet werden kann, sollte die Anzahl so klein wie möglich gehalten werden. Die Fußnoten werden fortlaufend durch eine hochgestellte Zahl ohne Klammer nummeriert.

Autorennamen
Die Autorin oder der Autor wird mit Vor- und Familiennamen nach dem Titel des Beitrages genannt. Neben den Abstracts erscheint die Anschrift der Autorin oder des Autors. Sie enthält akademische Grade, Titel, Postadresse und E-Mail-Anschrift. Bei mehreren Autoren erfolgt die Aufführung in der vom einsendenden Autor genannten Reihenfolge.

Tabellen und Abbildungen
Die Reproduktion von Tabellen und Abbildungen ist bei einer maximalen Höhe von 260 mm nur in folgenden Breiten möglich:

  • 59 mm (Spaltenbreite)
  • 90 mm (Zwischenbreite)
  • 122 mm (Zweispaltenbreite)
  • 185 mm (Satzspiegelbreite).

Die Höhe der Beschriftungen innerhalb von Abbildungen sollte im Endformat 1,5 mm nicht unterschreiten.

Die Dateien müssen in gängigen Formaten (z. B. jpg, tif, ppt) zur Verfügung gestellt werden, die ohne Qualitätsverlust auf die vorgenannten Formate vergrößert bzw. verkleinert werden können. Die Auflösung sollte bei Flächenabbildungen 300 dpi und bei Strichabbildungen 1200 dpi betragen (bei einer 1:1-Wiedergabe). Falls keine Dateien vorhanden sind, können in Ausnahmefällen Scanner-fähige Vorlagen vorgelegt werden.

Tabellenüberschriften, Unterschriften von Abbildungen
Die Tabellenüberschriften ("Tabelle x") und Unterschriften der Abbildungen ("Bild y") sollen jeweils fortlaufend durchnummeriert werden. Sie sollen möglichst kurz und prägnant abgefasst sein. Im laufenden Text des Manuskripts muss die Stelle, an der die Tabelle oder die Abbildung relevant ist, gekennzeichnet werden (z. B. "(Tab. 1)" oder "(Bild 1)").

Literaturangaben
Im laufenden Text werden die Literatur- und Quellennachweise mit dem Nachnamen des Verfassers oder Herausgebers und mit der Jahreszahl der Veröffentlichung in Runden Klammern angegeben (z.B. "(Maier 2006)"), bei zwei Namen der Literaturstelle werden diese durch Komma getrennt. Bei mehr als zwei Namen, werden zwei Nachnamen mit dem Zusatz "et al." versehen (z. B. "(Schmidt, Schulz 2004)" bzw. "(Müller, Schmitz et al. 2005)".

Im Literaturverzeichnis werden die im Text zitierten Literatur- und Quellennachweise in alphabetischer Reihenfolge der Autoren oder Herausgeber zusammengestellt. Dort wird keine Literatur aufgeführt, auf die im Text nicht Bezug genommen wurde.

Im Literaturverzeichnis sollen die zitierten Veröffentlichungen und Quellen in Anlehnung an DIN 1505 abgefasst werden:

  • Bei Büchern und anderen selbständigen Schriften: Zuname, abgekürzter Vorname aller Verfasser, Erscheinungsjahr in runder Klammer, Buchtitel. Erscheinungsort, Auflagenbezeichnung, ggf. Reihenangabe in runder Klammern, Verlag1), Erscheinungsort, Angabe der Seite, aus welcher das Textzitat stammt: "Seite x" oder "Seite x bis g"2). Bei mehrmaligen Zitaten aus derselben Schrift geben Sie alle Seiten der zitierten Inhalte an. Trennen Sie diese Angaben durch Kommata ",", ausgenommen den Titel mit "." und schließen Sie die letzte Angabe mit einem Punkt "." ab.
    Beispiel: Friedrich, B. (1999): Ein verkehrsabhängiges Verfahren zur Steuerung von Lichtsignalanlagen (Dissertation). Fachgebiet Verkehrstechnik und Verkehrsplanung, TU München.
  • Bei Sammel- und Beitragswerken: Zuname, abgekürzter Vorname aller Verfasser, Erscheinungsjahr in runder Klammer: Beitragstitel. In: Titel des Sammelwerkes, Herausgeber (Hrsg.), Verlag1), Erscheinungsort, Seitenzahl (erste und letzte Seite)2)
.
    Beispiel: Kühne, R. D. (1991): Traffic pattern in unstable traffic flow on freeways. In: Highway Capacity on Level of Service, Brannolte, U. (Hrsg.), Balkema, Rotterdamm, 211-225.
  • Bei Aufsätzen aus Zeitschriften: Zuname, abgekürzter Vorname aller Verfasser, Erscheinungsjahr in runder Klammer: Titel des Aufsatzes. Kurztitel der Zeitschrift, Band- oder Jahrgangszahl, Heft- oder Lieferungsnummer, Verlag, Erscheinungsort, Seitenzahl (erste und letzte Seite)2).

    Beispiel: Kim, Y., Keller, H. (2001): Zur Dynamik zwischen Verkehrszuständen im Fundamentaldiagramm. Straßenverkehrstechnik, 45, 9, Kirschbaum Verlag, Bonn, 433-442.
  • Bei Technischen Regelwerken: Herausgeber, Erscheinungsjahr in runder Klammer: Titel des Regelwerkes. Verlag, Ort, Seitenzahl (erste und letzte Seite)2).

    Beispiel: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (2003): Empfehlungen für die Sicherheitsanalyse von Straßennetzen (ESN). FGSV Verlag, Köln.

1) Bei Veröffentlichungen im Eigenverlag erscheint an dieser Stelle – was insbesondere bei Schriftenreihen vorkommt – die herausgebende Institution.
2) Auf die Angabe von Seitenzahlen kann gegebenenfalls verzichtet werden, wenn auf das Gesamtwerk oder auf größere Teile des Gesamtwerkes Bezug benommen wird.

3 Kommunikationsadresse


Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Redaktion:

Dr.-Ing. Michael Rohleder (Schriftleiter)
Am Ziegelfeld 3
51107 Köln

Telefon: (0 22 1) 9 35 83-11
Telefax: (0 22 1) 9 35 83-73
E-Mail: rohleder(at)strasse-und-autobahn.de


Manuela Faßbender (Assistenz)

Telefon: (0 22 1) 9 35 83-0
Telefax: (0 22 1) 9 35 83-73
E-Mail: fassbender(at)strasse-und-autobahn.de

4 Rechteübertragung und Rechte Dritter

Der Verlag legt Wert auf eine faire und transparente Handhabung der Urheber- bzw. Verwertungsrechte. Daher bleibt die weitere Nutzung von veröffentlichten Fachbeiträgen durch den Verfasser zu nicht-kommerziellen Zwecken und auf Basis seiner Manuskripte erlaubt. Mit Einreichen seines Beitrags bestätigt der Verfasser, dass die nachfolgenden Regelungen vereinbart sind und die entsprechenden Rechte übertragen werden.

4.1 Übertragung der Verwertungsrechte

Bei eingereichten Fachbeiträgen muss es sich um Erstveröffentlichungen im deutschsprachigen Raum (In- und Ausland) handeln.
Mit Annahme eines Manuskripts geht der Beitrag in das Veröffentlichungs- und Verbreitungsrecht (Verlagsrecht) des Verlags über für alle bekannten und unbekannten Nutzungsarten einschließlich etwaiger Sonderdrucke oder Sammelveröffentlichungen wie z.B. Jahrgangs-CD-ROM/DVD und Einstellung in elektronische Archive. Eine Weitergabe dieser Rechte an Dritte erfolgt nicht, außer soweit es zum üblichen Fachmedienvertrieb notwendig ist oder im Wege der Rechtsnachfolge.
Eine anderweitige Veröffentlichung des eingereichten Beitrags darf frühestens 3 Monate nach Erscheinen des Fachbeitrags in einer Zeitschrift des Verlags auf Basis der Manuskriptdateien erfolgen und keinen kommerziellen Charakter haben.
Der Verfasser steht dafür ein, dass er bei Einreichen seines Beitrags über die o.g. Verwertungsrechte verfügen kann und keine anderweitigen Verfügungen getroffen hat. Bei Fachbeiträgen mit mehreren Verfassern steht der Haupt-Verfasser dafür ein, dass dies auch für seine Mit-Verfasser gilt und diese mit der Übertragung der entsprechenden Rechte an den Verlag einverstanden sind.

4.2 Haftungsausschluss

Für unverlangt eingesandte Manuskripte kann keine Haftung übernommen werden.

4.3 Rechte Dritter

Der bzw. die Verfasser stehen dafür ein, dass die verwendeten Texte, Tabellen und Abbildungen frei von Rechten Dritter sind bzw. soweit sie nicht vom Verfasser selbst stammen der Urheber die Verwendung gestattet hat. Soweit erforderlich, ist dies durch einen Genehmigungsvermerk sicherzustellen.

4.4 Anmeldung bei VG Wort/VG Bild

Wir empfehlen unseren Autoren, eingereichte Beiträge bei der VG Wort und ggf. der VG Bild anzumelden, insbesondere wenn Sie häufiger publizieren, damit Sie nicht auf den Ihnen zustehenden Anteil an Entschädigungszahlungen für Urheberrechtsschranken (z.B. Kopien) verzichten.