Fahrzeug-Rückhaltesysteme

Leistungsstarke H4b-Systeme sorgen für maximale Sicherheit

Die Schubplatten werden im Abstand von 3 m vorinstalliert. Auf den Schubplatten werden die beiden unteren Bewehrungseisen befestigt.

Fahrzeug-Rückhaltesysteme der Aufhaltestufe H4b müssen sich besonderen Herausforderungen stellen. Bei der Typprüfung müssen sie den Anprall eines Sattelaufliegers (38 t, 65 km/h, 20° Aufprallwinkel) erfolgreich absolvieren. H4b-Systeme werden immer an Verkehrsabschnitten installiert, welche einen hohen Anteil an Schwerlastfahrzeugen aufweisen und bei denen gleichzeitig ein hohes Risikopotenzial besteht.

Leistungseigenschaften von H4b-Schutzeinrichtungen

Die primäre Anforderung an H4b-Schutzeinrichtungen ist die Verhinderung eines Fahrzeugdurchbruches. Gleichzeitig sollen die Systeme einen sehr geringen Wirkungsbereich bzw. Raumbedarf aufweisen. Das H4b-Produktportfolio von LINETECH beinhaltet ein Streckensystem (LT 104) und ein System für Bauwerke (LT 104 BW). Der Raumbedarf ist mit einer Systembreite von 54 cm sowie Wirkungsbereichen von W2 (Strecke) und W2 (Bauwerk) äußerst gering. Beide baugleichen Systeme werden mittels Schubplatten zur Lagesicherung frei auf einer gebundenen Unterlage aufgestellt.


Die Herstellung der Ortbetonschutzwand LT 104
mit den sehr anspruchsvollen Randbedingungen wurde
problemlos und im Zeitplan bewältigt

Schutz des sensiblen Bereichs der B 8

Im Rahmen einer Modernisierung der B 8 entlang einer Gefällestrecke bei Hasselbach-Weyerbusch wurde vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz eine H4b-Ortbetonschutzwand LT 104 ME als Trennung der beiden Fahrtrichtungen ausgewählt. Die Straße hat in diesem Bereich mit bis zu 6 % eine sehr hohe Längsneigung und der Abschnitt beinhaltet eine langgezogene Kurve mit bis zu 6 % Querneigung und einem minimalen Radius von nur 70 m.

 


Rechtzeitiges Nachbehandeln schützt den frischen
Beton vor dem Austrocknen

Kompakte Kraftpakete

Die Schutzeinrichtungen sind frei aufgestellt und erfordern keine Rückverankerung in der Unterlage bzw. dem Untergrund; Schubplatten im Abstand von 3 m übernehmen die Lagesicherung. Sobald im Anprallfall die Haftreibung der Betonschutzwand zur Unterlage überwunden wird und die Wand sich bewegt, sichern die Längsbewehrungselemente den weiteren Anprall vergleichbar mit einem überdimensionalen Expander. Aus diesem Prinzip heraus können auch die sichere Übertragbarkeit der Leistungseigenschaften auf alle Örtlichkeiten sowie die sehr hohen Restsicherheiten abgeleitet werden.

Weitere Informationen: www.linetech.de

 

 

 

5.11.2020